Intervention ist Kommunikation

Ausgangspunkt jeder personenorientierten Intervention ist das Gespräch. Entscheidend für Erfolg oder Misserfolg beim Gespräch mit dem Schüler/der Schülerin/den Eltern etc. ist der sensible Umgang mit allen Ebenen der Kommunikation. Diese Ebenen werden im Folgenden veranschaulicht, und zwar nach dem Kommunikationsmodell nach Schulz von Thun

Die Anatomie der Nachricht

(oder: Wenn eine/einer etwas von sich gibt.)

Zunächst enthält die Nachricht eine Sachinformation. Immer wenn es „um die Sache“ geht, steht diese Seite der Nachricht im Vordergrund – oder sollte es zumindest.
Was den Sachinhalt definiert, zeigt sich vor allem in der Formulierung, im Tonfall und in anderen nichtsprachlichen Begleitsignalen.
Für diese Seite der Nachricht hat der Empfänger/die Empfängerin ein besonders empfindliches Ohr. Hier fühlt er/sie sich als Person in bestimmter Weise behandelt (oder misshandelt).


Beispiel

Nachricht: „Was ist los mit dir? Seit Wochen kommst du zu spät und benimmst dich wie ein unartiges Kind“.

Nachbemerkung

Die verschiedenen Ebenen, die Schulz von Thun in seinem Kommunikationsmodell anspricht, sind oft nicht leicht auseinander zu halten. Üben Sie die Kunst des aktiven Zuhörens im Rahmen von Fortbildungen zur Gesprächsführung und auch im Alltag. Sie werden sehen: Ihre Mühe lohnt sich. Die verschiedenen Ebenen, die Schulz von Thun in seinem Kommunikationsmodell anspricht, sind oft nicht leicht auseinander zu halten. Üben Sie die Kunst des aktiven Zuhörens im Rahmen von Fortbildungen zur Gesprächsführung und auch im Alltag. Sie werden sehen: Ihre Mühe lohnt sich.

© Österreichische ARGE Suchtvorbeugung 2005 ff. || Powered by Website Baker