Step 2 - Festhalten von Tatsachen

Lehrer/Lehrerinnen sind keine Psychologen/Psychologinnen oder Therapeuten/Therapeutinnen und müssen sich davor hüten, Diagnosen zu stellen. Lehrer/Lehrerinnen können und sollen aber im Umgang mit suchtgefährdeten Schülern/Schülerinnen ihre pädagogischen Kompetenzen einbringen. Wenn die Schule suchtgefährdeten Schülern/Schülerinnen helfen will, müssen Verhaltensauffälligkeiten von Schülern/Schülerinnen wahrgenommen und benannt werden.

Zunächst geht es also „lediglich“ um die oberflächlichen Symptome. Diese genau zu beschreiben und gut zu dokumentieren ist eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der nachfolgenden Schritte.

Dieses Kapitel bietet hierzu einige Hinweise und eine konkrete Arbeitshilfe.

© Österreichische ARGE Suchtvorbeugung 2005 ff. || Powered by Website Baker