ARGE Suchtvorbeugung

Österreichische ARGE Suchtvorbeugung

Rückblick: Tagung "Brennpunkt Suchtprävention in Zeiten von 4.0"

Von 16.-18. Oktober 2017 fand in Linz und Schlögen die Tagung "Brennpunkt Suchtprävention in Zeiten von 4.0" statt. Die Unterlagen zur Tagung stehen zum Download zur Verfügung.


1. Österreichische Dialogwoche Alkohol: Rückblick auf eine gelungene Premiere

Logo Dialogwoche Alkohol Hauptzweck der Initiative war, das Thema Alkoholkonsum zur Diskussion zu stellen und offen und ehrlich darüber zu sprechen. Bei knapp 250 Veranstaltungen in ganz Österreich konnte mit zahlreichen Menschen über ihre Erfahrungen mit dem Thema Alkoholkonsum gesprochen werden. Mehr als 250.000 Selbsttests mit Infos und Tipps für einen unbedenklichen Alkoholkonsum sind verteilt worden.

Sehr erfreulich war auch das hohe Medienecho. So war es möglich, noch mehr Menschen in Österreich erreichen und auch ihnen die zentrale Frage der diesjährigen Kampagne „Wie viel ist zu viel?“ zu stellen, selbst wenn sie nicht bei einer der Veranstaltungen waren.

Die Dialogwoche Alkohol war ein guter Impulsgeber, es ist aber wichtig, dass wir problematisches Trinkverhalten das ganze Jahr über zum Thema machen. Denn nur so können die sozialen und gesundheitlichen Folgen für Betroffene verringert werden. Die Webseite der Dialogwoche wird weiter online sein. Interessierte finden hier weiterführende Informationen zum Thema Alkohol: Website.


Positionspapier Alkohol

"20 Handlungsempfehlungen zur Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Alkohol in Österreich", Positionspapier der Österreichischen ARGE Suchtvorbeugung, Oktober 2016: Kurzfassung, kompletter Text


Mitglieder der ARGE Suchtvorbeugung

Über die Österreichische Arbeitsgemeinschaft Suchtvorbeugung

In Österreich gibt es mittlerweile in allen Bundesländern eine Fachstelle für Suchtprävention. Diese Fachstellen sind unterschiedlich strukturiert (verschiedene Trägerorganisationen, unterschiedliche personelle und finanzielle Ressourcen), arbeiten jedoch alle nach den selben fachlichen Kriterien und orientieren sich inhaltlich an den aktuellen wissenschaftlichen Standards.

Im Gegensatz zu Deutschland und der Schweiz ist es durch das Engagement der jeweiligen FachstellenleiterInnen gelungen, ein österreichweites Netz aufzubauen, in dem sich die Fachstellen der Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Kärnten, Wien und der Steiermark sowie Südtirols zur Österreichischen ARGE Suchtvorbeugung in einem Verein konstituiert haben. Notwendig wurde dies vor allem auch deshalb, weil es in Österreich keine überregionale Institution gibt, die sich mit Entwicklungen der Suchtprävention kontinuierlich auseinandersetzt und darauf aufbauend zielgruppenspezifisch Projekte, Materialien, Fortbildungsveranstaltungen etc. anbietet.

Aufgrund der relativ knappen Ressourcen der Fachstellen in den einzelnen Bundesländern geht es auch darum, Synergieeffekte zu nutzen und ein qualifiziertes gemeinsames Arbeiten in Österreich möglich zu machen. Um dieses gemeinsame Anliegen auch transparent zu machen, wurde im Rahmen einer Delphi Studie unter der Leitung des Ludwig Boltzmann Institutes für Suchtforschung ein Leitbild der Fachstellen Österreichs erstellt.

In diesem Sinne ist die Tätigkeit des Vereines nicht auf Gewinn ausgerichtet, sondern verfolgt lt. Statuten nachstehenden

Zweck

Ziel

Schaffung einer österreichweiten strukturierten und institutionalisierten Vernetzung und eines fachlich einheitlichen Qualitätsstandards im Hinblick auf Projekte, Materialien und Veranstaltungen in der österreichischen Suchtvorbeugung.

Tätigkeit der Obleute

Tätigkeiten der ARGE